Pressestimmen

Pressestimmen zum Programm „Schöne Aussicht“

Einen Glanzpunkt vor der kurzen Sommerpause des Kulturkreises hat das Gastspiel von Hanna Münch und Heike Sauer gesetzt. Die beiden warteten im Stiftsschaffneikeller mit Wortarithmetik und szenischer Satire auf und boten eine Show, die Poesie und Gesellschaftskritik auf eine Ebene stellte.

„Schöne Aussicht“ legt den Finger in die Wunde und bohrt nach, auch wenn es weh tut.

Münch und Sauer sprühten bei ihrem Auftritt in Lahr vor Ideen. Sie verpacken bitterböse Satire in ein herrlich buntes Geschenkpapier. Sie arbeiteten mit wechselnden Kostümen und Wortpoesie, sangen, tanzten, mischten sich unter das Publikum. Zurücklehnen und entspannt durchwinken war nicht angesagt.

Die Stärke des Duos liegt im Ideenreichtum, in einer Sprache voller Stilblüten und Poesie mit unzähligen Anlehnungen an Bekanntes.

– Lahrer Zeitung (26.07.2016)


 

 

Hanna Münch und Heike Sauer boten anspruchsvolles und ungewöhnliches Theater-Kabarett, das sie launig als „Kathepergelyta“ ankündigten: Kabarett, Theater, Performance, Gesang, Lyrik und Tanz verknüpft zu einem etwas schrägen, oft nachdenklichen Gesamtkunstwerk mit allerlei Verkleidungen und Verrenkungen.

Münch & Sauer haben haben eine tänzerische Ausbildung, und das merkt man. Körperbeherrschung und Synchronität sind Markenzeichen des Duos.

Während sie sich von Nummer zu Nummer hangeln, wachsen auf der Bühne die Klamottenberge der abgelegten Kostüme. Zum Schluss gabe es viel Applaus und – gesungenen und echten – Tomatensalat als Zugabe

– Badische Zeitung (25.07.2016)


 

Einfach zu verstehen ist die Welt momentan nicht. Mit TTIP, Flüchtlingskrisen und Wirtschaftsdebakeln kann man auch wirklich den Überblick verlieren. Gut, wenn man von ausgesuchten Kabarettisten an der Hand genommen und mit dem scharfen Schwert des Wortes ein bisschen Ordnung ins Chaos gebracht wird. Hanna Münch und Heike Sauer beleuchten all diese heiklen Themen, sorgen dabei für reichlich Lacher und platzieren in zwei Stunden Programmzeit so manche Pointe, die schmerzt.

– Augsburger Allgemeine (06.11.2015)


Starke Momente des Programms waren die kürzeren und auch ruhigeren Szenen, in denen Münch und Sauer Sprache, Pausen oder Poesie den Raum boten, um auch betroffen von einem Thema sein zu dürfen. So wie in der Nachrichtenszene, als Hanna Münch betont neutral über ertrunkene Flüchtlinge berichtete und dazwischen Heike Sauer ein Liebesgedicht Goethes zitierte: „Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer vom Meere strahlt.“

– Südwest Presse (24.10.2015)


 

Manches Mal blieb den Zuschauern auch das Lachen im Halse stecken, sekundenlange Stille, bevor sich die Anspannung in Applaus Bahn brach. Sauer und Münch sparten nicht mit körperlichem Einsatz, um ihre bitterbösen Weisheiten an Mann und Frau zu bringen. Dazu pointierte Texte, nicht nur der Gen-mais 1500 brachte es in tödlicher Mission Dupont auf den Punkt.

Ein großes Plus der kleinen Zeller Scheune lag in der geradezu greifbaren Präsenz, die zwischen Darstellerinnen und Publikum herrschte, das sich mit viel Applaus für einen bereichernden Abend bedankte.“

– Neue Württembergische Zeitung (22.02.2016)

Pressestimmen zum Programm „Die Flatrate-Show“

Die selbst geschriebenen Texte der Kabarettistinnen punkteten mit einer Vielzahl gelungener Allegorien und Zitate.

Die „Flatrateshow“ legt den Finger an die Wunde.

– Augsburger Allgemeine (09.12.2013)


Die Künstlerinnen spicken diese mit schwarzem Humor und so mancher Wortspielerei, die sicher nicht jedem gefällt, aber (zu)trifft.

Auf den ersten Blick wirkt manche Szene nichts-sagend und irritierend, regt aber zum Nachdenken an und hat durchaus Tiefgang. Vielleicht ist genau dieses „nicht-wissen-wie-damit-umgehen“, das so manchen Gast verstört. Publikumserwartungen werden nicht immer erfüllt. Doch das Konzept überzeugt und ist vielschichtig, ernsthaft bis übersprudelnd komisch.

– Südwest Presse (21.03.2013)


Behände jonglieren die beiden Wortakrobatinnen mit ihren Texten.

Heike Sauer und Hanna Münch haben mit präzisen Worten und toller Choreographie eine bitterböse Persiflage auf sämtliche Unterhaltungsbereiche geschaffen und damit für ein begeistertes Publikum in der Zeller Scheune gesorgt.

– Neue Württembergische Zeitung (21.11.2012)


Zwei Stunden voller Sprachwitz … In einem zweistündigen Kabarett-Abend die gesellschaftliche Stellung der Frau, Atomkraft, Ölunglücke, Nachhaltigkeit, Sexismus und Medienkritik behandeln – das klingt fast unmöglich. Hanna Münch und Heike Sauer ist dieser Klimmzug bei der Premiere ihrer „Flatrate-Show“ mit Bravour gelungen. Mit bitterbösem Humor, einer perfekten und abwechslungsreichen Choreographie und ständigem Rollenwechsel bot sie ein kurzweiliges Programm mit Nachhaltigkeitswert.

Bunt und voller ausgefeiltem, tiefschwarzem Sprachwitz.

Es ist eine große Kunst, auch brisante Themen scheinbar leicht zu präsentieren, ohne ihnen den Tiefgang zu nehmen. Manches Mal blieb dem Zuschauer das Lachen im Halse stecken.

Sprachpausen wurden bewusst in die ansonsten wortreiche Inszenierung eingestreut. Wenn gesprochen wurde, waren dies nicht selten kleine Meisterwerke, durchdacht, tiefsinnig.

Die Zuschauer feierten die beiden mit tosendem Beifall und Bravo-Rufen.

– Südwest Presse (30.09.2012)

 

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